Museen: Bad Wimpfen

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Museen voller Altertümer

Zeitgeschichten

Die Bad Wimpfener Museen sind mittlerweile selbst schon Ausstellungsstücke geworden - alt an Jahren, aber dennoch prächtig in Schuss. Lokale Funde aus Steinzeit und Römerzeit präsentiert zum Beispiel das Historische Museum in "Steinhaus". Logierten die Stauferkaiser einst in der Stadt, wurden dort die hoheitlichen Damen einquartiert und aufmerksam bewacht von den kaiserlichen Soldaten. Deren originalgetreue Wachstube aus dem Jahr 1200 ist heute im "Roten Turm" untergebracht - samt mittelalterlichen Rüstungen und Waffen. Zum Gebet schritten die Majestätien in die "Pfalzkapelle", die heute das Kirchenhistorische Museum beherbergt: sakrale Schätze aus den letzten 700 Jahren. Durch eine Schenkung König Heinrichs (VII.) entstand auch das "Alte Spital", eines der ersten Spitäler des damaligen Reiches, in dem heute das "Reichsstädtische Mueseum" , die städtische Galerie und die Kultur- und Tourist-Information untergebracht sind. Es zeigt unter anderem die Wimpfener Zünfte, Stadtrechtliches und die gewaltige Schalcht bei Wimpfen im Dreißigjährigen Krieg. Ein weiterer Höhepunkt wartet auf den Besucher, der alle Stockwerke erklommen hat. Denn im obersten Stockwerk befindet sich eine Sammlung mit über 400 historischen Fotoapparaten.

Der Blaue Turm, das Wahrzeichen der Stadt und westlicher Bergfried der staufischen Kaiserpfalz, hat Risse und muss dringend saniert werden. Aus diesem Grund umgibt ihn ein Gerüst. Er ist allen Willkommensgruß und Symbol für Heimat.

 

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