Altstadt & Fachwerk: Bad Wimpfen

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Altstadt- & Fachwerkidylle

Altstadt

Adlerbrunnen

Repräsentative Brunnenanlage von 1576 an der oberen Straßenkreuzung mit Zugang zum Markt. Symbol der reichsstädtischen Unabhängigkeit ist den Wormser Schlüssel tragende Reichsadler.

Alter Bahnhof

Der Bahnhof von Bad Wimpfen (Carl-Ulrich-Straße 1) ist der einzige neugotische Bahnhof in Süddeutschland. Er wurde 1868 mit der Erweiterung der Bahnlinie Heidelberg - Sinsheim - Heilbronn erbaut. Heute beherbergt er eine Cocktailbar.

Vor dem Bahnhof befindet sich ein Halteplatz für Reisebusse und ein großer PKW-Parkplatz. Außerdem fährt der Bürgerbus von hier aus zu verschiedenen Haltepunkten in der Stadt am Berg und im Tal.

Der Alte Bahnhof ist Ausgangspunkt für Stadtführungen und Planwagenfahrten.

Bollwerk

Typisches Artillerierondell des frühen 16. Jhs. Derartige Anlagen waren auch von Albrecht Dürer geplant worden und an besonders bedrohten Wendepunkten der Stadtmauern angebracht.

Löwenbrunnen

Brunnenanlage aus dem 16. Jahrhundert, die die unabhängige Reichsstadt an der unteren Straßenkreuzung mit Zugang zum Markt repräsentiert: Stadtwappen und wappentragender Löwe.

Kreuzigungsgruppe

Meisterwerk des Mainzer Bildhauers Hans Backoffen, dem es hier besonders gelingt, die Gefühlswelt der Dargestellten zu vermitteln. Stiftung des Bürgermeisters Hans Koberer (um 1517). - Schutzbau für den witterungsanfälligen Eifeltuff von 1551.

Rathaus

Der erster Rathausbau stammt aus der zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts. 1562 wurde das Rathaus umgebaut zum Fachwerkbau mit Freitreppe. Hier war der Sitz von Rat und Gericht der Reichsstadt Wimpfen, des Oberhofs und 1539/40 des Reichskammergerichts.

1839 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit abgerissen und es entstand der Bau des jetztigen klassizistischen Neubaus. An der Rathausfassade erinnern heute vier Wappen an verschiedene Epochen der wechselvollen Geschichte der Stadt.

Stadtgraben

Stadtgraben mit Zwinger und See.

Unteres Stadttor

Unterer Stadteingang. Erbaut im 15. Jahrhundert nach der Erweiterung der Gerber-Vorstadt. Das barocke Wappen von 1781 zeigt das Stadtwappen: Der Reichsadler hält den Petrusschlüssel (Wappen des Bistums Worms) im Schnabel.

Fachwerk

Jährlich zieht es zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Bad Wimpfen - nicht zuletzt wegen der einzigartigen Fachwerkhäuser, die die Altstadt zieren und neben ihrer Geschichte auch für das ein oder andere Fotomotiv die perfekte Anlaufstelle sind:

Reichsstädtisches Museum

im Alten Spital

Das Alte Spital wurde vor 1230 von den Johannitern gegründet, kam dann in den Besitz des Heil-Geist-Ordens und entwickelte sich zu einem der größten in Süddeutschland. Um das 15. Jahrhundert erfolgte die Trennung in ein geistliches und ein bürgerliches Spital.

Das Konventhaus ist das 1775 erbaute Kloster- bzw. Krankenflügel des Heilig-Geist-Ordens. Es ist ein eindrucksvoller Bau des Klassizismus mit dekorativem Ordenswappen in der Langgasse.

Der heutige Spitalkomplex besteht aus dem mittelalterlichen Steinhaus, dem angebauten Nordflügel, dem Ostflügel und dem Anbau an die Hauptstraße. Das alemannische Fachwerk gehört zum ältesten der Stadt.

Das Alte Spital beherbergt heute das Reichsstädtische Museum, welches 2007 mit dem Prädikat "vorbildliches Heimatmuseum" im Regierungsbezirk Nord-Württemberg ausgezeichnet wurde.

Die Städtische Galerie sowie die Kultur- & Tourist-Information sind ebenfalls im Alten Spital untergebracht.

Bügeleisenhaus

Badgasse 10

Das schmalste Fachwerkhaus der Altstadt.

Bürgermeister Elsässer Haus

Obere Turmgasse 1

Repräsentativer Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert mit Barockerker (1717). 1983 wurden im Garten die Fundamente eines mächtigen dritten Bergfrieds der Pfalz gefunden.

Ehemaliges Gasthaus zur Krone

Hauptstraße 69

Eines der größten Fachwerkhäuser der Stadt und ältesten ständig bewirtschafeten Gasthäuser in Deutschland.

Ehemaliges jüdisches Bethaus

Schwibbogengasse 5

Hebräische Inschrift: "Sander (= Alexander), Sohn des Herrn Ascher ha-Levi Seligen Gedenkens, im Jahr 340 nach der Zeitrechnung (= 1579/80)".

Riesenhaus

Langgasse 15

Der Übergang vom alemannischen zum fränkischen Fachwerk.

Schmuckkästchen

Badgasse 8

Dekorativer fränkischer Fachwerkbau.

Schwibbogengasse 16

Untergeschoss aus der Zeit der Stauferpfalz; möglicherweise Sitz eines Burgmannen. Umbauten und Erweiterungen im 16. und 18. Jahrhundert.

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