14|08|2017

Neue Ausstellung in Städtischer Galerie im Alten Spital Bad Wimpfen: KIERSCH & KÖNIG

Ausstellungseröffnung am 16.09.2017

Am Samstag, 16. September 2017 öffnet die Städtische Galerie im Alten Spital Bad Wimpfen um 19.30 Uhr die neue Ausstellung „KIERSCH & KÖNIG“ ihre Pforten. Die Doppelausstellung zeigt Plastiken der niederrheinischen Künstlerin Angela Kiersch und Malerei der Aachner Künstlerin Birgit König. Die Ausstellung ist bis zum 12. November geöffnet.

Angela Kiersch

Die Künstlerinnen Angela Kiersch lebt und arbeitet am Niederrhein und in Kärnten (Österreich). Die gebürtige Duisburgerin studierte von 1992 bis 1993 an der Kunstakademie Münster unter anderem bei Jochen Zellmann, Liz Bachhuber und Jan Kolata. 1994 bis 1995 setzt sie ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Professor Eggenschwiler fort. Unter anderem stellte sie in den letzten Jahren in der Alpen-Adria-Galerie in Klagenfurt, im Roten Pavillon in Bad Doberan, in der Städtischen Galerie Kaarst und im Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg aus.

Angela Kiersch beschäftigt sich mit der sich auflösenden Ordnung der Dinge, wenn diese in einen Prozess des Zerfalls eintreten und bedeutungslos werden. Diesen Vorgang bringt sich in Form und versucht ihn zu bewahren. Sie untersucht dabei die Eigenschaften der Elemente und experimentiert mit den ungenutzten Fähigkeiten der Elemente, um eine eigene neue Spannung zu erzeugen. Ihr Ziel ist es mit ihren Arbeiten eine Plastizität zu entwickeln, der ähnlich wie in manchen Traumbildern eine fremdartige Vertrautheit innewohnt.

Birgit König

Die geborene Triererin Birgit König studierte 1988 bis 1993 Malerei an der niederländischen Academie Beeldende Kunst in Maastricht. 2014 erhielt sie den Marlies Seeliger Crumbiegel-Preis für Malerei. Sie stellte die letzten Jahre unter anderem im Begas Haus Museum für Kunst- und Regionalgeschichte in Heinsberg, der Städtischen Galerie Karthaus Konz bei Trier, der Galerie arthea in Mannheim und im Verein für aktuelle Kunst in Oberhausen aus.  

Das kompositorische Prinzip der Arbeit der Künstlerin König ist die Vernetzung horizontaler und vertikaler Linien. Der Gestaltungsprozess ihrer Bilder erinnert zunächst an Zeichnen. Anfangs werden sie in großzügiger Pinselführung in Acryl eher transparent angelegt, im weiteren Verlauf arbeitet sie ausschließlich mit Eitempera. Durch ihre Arbeitsweise entstehen unterschiedliche Bildtypen, die je nach dem zeichnerisch oder malerisch wirken, sich dennoch durch eine Gemeinsamkeit auszeichnen: Die Werke bilden autonome Bildräume, die weder Darstellung noch Deutungen vorgeben. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch komplexe Bildräume mit variierender Tiefenwirkung aus.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 16. September um 19.30 Uhr sind die beiden Künstlerinnen zugegen. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Die Städtische Galerie ist montags bis sonntags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr geöffnet.

 

 

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