Bahnhof

Alter Bahnhof Bad Wimpfen, Carl-Ulrich-Straße 1

Der Bahnhof von Bad Wimpfen ist der einzige neugotische Bahnhof in Süddeutschland.
Er wurde 1868 mit der Erweiterung der Bahnlinie Heidelberg - Sinsheim - Heilbronn erbaut.
Heute beherbergt er eine Cocktailbar.
Vor dem Bahnhof befindet sich ein Halteplatz für Reisebusse und ein großer PKW-Parkplatz.
Außerdem fährt der Bürgerbus von hier aus zu verschiedenen Haltepunkten in der Stadt am Berg und im Tal.

Der Alte Bahnhof ist Ausgangspunkt für Stadtführungen und Planwagenfahrten.

Hohenstaufentor

Das Schwibbogentor in Bad Wimpfen ist der südliche Zugang zur historischen Kaiserpfalz

Das Hohenstaufentor

oder auch "Schwibbogen-Tor"

Dreigeschossiger Torturm in der Pfalzmauer; ohne Zugbrücke und ohne Fallgitter. Erkennbar noch das früher höher gelegene Straßenniveau. 

Eines der Gefängnisse der Reichsstadt Wimpfen mit Kaminanlage

 

 

Fachwerkhaus

Schwibbogengasse 5
Hebräische Inschrift: „Sander (= Alexander), Sohn des Herrn Ascher ha-Levi Seligen Gedenkens, im Jahr 340 nach der Zeitrechnung (= 1579/80).“

Hier befand sich der Betsaal der einst zahlreichen jüdischen Gemeinde der Stadt.

Romanisches Wohnhaus

Schwibbogengasse 16
Untergeschoss aus der Zeit der Stauferpfalz; möglicherweise Sitz eines Burgmannen. Umbauten und Erweiterungen im 16. und 18. Jh.

Roter Turm - Staufischer Wehrturm

Der Rote Turm
Östlicher Bergfried der Kaiserpfalz mit mächtigem frühen Buckelquaderwerk. Aufwendiger Innenausbau weist den Turm als letzte Zuflucht des Burgherrn aus: Kamin, Nischen, Aborterker.

Der Name kommt von einem früheren roten Ziegeldach.

Der Rote Turm wird im Rahmen von Führungen besichtigt.

Öffnungszeiten:

Ab Ostern bis Ende Oktober
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10-12 Uhr und 14-17 Uhr 


Eintrittspreis:

Erwachsene: 1,00 €
Schüler:       0,50 €

Aktionstag zum internationalen Museumstag (in der Regel am 2. oder 3. Sonntag im Mai).

Nürnberger Türmchen

Nürnberger Türmchen beim Roten Turm von Bad Wimpfen

Mauertürmchen auf der Burgmauer über dem Unteren Stadttor.

Erbaut in dankbarer Erinnerung an die finanzielle Hilfe der Reichsstadt Nürnberg für das zerstörte Wimpfen nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Unteres Stadttor

Unterer Stadteingang. Erbaut im 15. Jh. nach der Erweiterung der Gerber-Vorstadt. Barockes Wappen von 1781 zeigt das Stadtwappen: Reichsadler hält den Petrusschlüssel (Wappen des Bistums Worms) im Schnabel.

Pfalzkapelle

Die Pfalzkapelle der staufischen Kaiserpfalz (um 1200)

Palastkapelle mit Königsempore und direktem Zugang zum Palas.

Im 17. Jh. Kapuzinerkirche, danach Nutzung als Bauernhaus mit Stallungen. 1910 Restaurierung.

Heute Kirchenhistorisches Museum mit bedeutender Sammlung zur Wimpfener Kirchengeschichte.

Träger:
Verein "Alt Wimpfen" e.V.

Öffnungszeiten:
von Ostern bis zum 2. Wochenende im Oktober.
Montags geschlossen
10.00 - 12.00 und 14.00 - 16.30 Uhr

Eintrittspreise: 
Erwachsene: 2,00 €
Kurgäste/ Studenten/ Behinderte: 1,50 €
Familie: 4,00 €
Kinder/ Schüler (6-16 J): 1,00 €
Schulklassen: 0,50 € p.P.

Arkaden des staufischen Palas

Die Arkaden des staufischen Palas (um 1200)
Reste des Königssaales im ursprünglich zweigeschossigen Palas. Besonderheit: unterschiedlich gestaltete Rundbögen, Würfelkapitelle und Säulen.

Direkter Zugang zur Königsempore in der Pfalzkapelle.

Steinhaus

Das Steinhaus im Burgviertel (um 1200)
Einer der größten romanischen Profanbauten Deutschlands.

Umbau um 1500: Staffelgiebel, siebenteiliges Fenster, grünmonochromes Wildmännerbild.

Heute: Historisches Museum der Stadt Bad Wimpfen: Vor- und Frühgeschichte, römisches Wimpfen, Geschichte der Staufer und der Kaiserpfalz.

 

Träger: Verein "Alt Wimpfen" e.V.

Öffnungszeiten:
Geöffnet von Ostern bis zum 2. Wochenende im Oktober
Montags geschlossen
Di. - So. 10.00 - 12.00 und 14.00 - 16.30 Uhr

Eintrittspreise: 

Erwachsene: 2,50 €
Kurgäste/ Studenten/ Behinderte: 2,00 €

Kinder/ Schüler (6-16 J.): 1,50 €
Familie: 5,00 €
Schulklassen: 0,50 € p.P.

Bürgermeister-Elsässer-Haus

Bürgermeister-Elsässer-Haus - Obere Turmgasse 1

Repräsentativer Fachwerkbau (16. Jahrhundert) mit Barockerker (1717). 1983 wurden im Garten die Fundamente eines mächtigen dritten Bergfrieds der Pfalz gefunden.

Blauer Turm

Blauer Turm - Wahrzeichen der Stadt Bad Wimpfen
Hochwachtturm der Reichsstadt Wimpfen mit einst hochgelegenem Eingang an der Ostseite.

Älteste ununterbrochene Türmertradition Deutschlands.

Brände 1674, 1848 und 1984: unterschiedliche Formen des Turmhelms.
Der Name kommt vom Schieferdach

Schon von weitem ist der Blaue Turm das Wahrzeichen der Stadt, mit 650 Jahren ununterbrochener Türmertradition, zu sehen. Aus 53 m Höhe bietet sich ein herrlicher Blick auf das Neckartal und die romantische Stadt. Die Türmerin Frau Blanca Knodel heißt Sie willkommen.

Öffnungszeiten:
ganzjährig geöffnet,

von 10.00 -18.00 Uhr

Wintermonate unter der Woche je nach Witterung

 

Eintrittspreise:
Erwachsene: 1,50 €
Kurgäste: 1,25 €
Familie: 3,50 €
Schüler (6 bis 16 Jahre): 1,00 €
Schulklassen: 0,50 € p.P.

Rathaus

Das Rathaus
Erster Rathausbau zweite Hälfte 14. Jh.

Umbau 1562: Fachwerkbau mit Freitreppe.

Sitz von Rat und Gericht der Reichsstadt Wimpfen, des Oberhofs und 1539/40 des Reichskammergerichts.

1838 Abriss wegen Baufälligkeit.

Wormser Hof

Wormser Hof

Urmark Wimpfen seit 7. Jh. durch Schenkung der fränk. Könige im Besitz der Bischöfe von Worms; Ausbau Wimpfens zu einem der vier Archidiakonate des Bistums. Parallel zur staufischen Königspfalz entstand der repräsentative Wormser Hof. Wesentliche Erweiterungen im 16. Jh.

Evangelische Stadtkirche

Evangelische Stadtkirche

 

Vorstaufische Kirche um 1000, Erweiterung Anfang 13. Jh. 1492 Umbau zur spätgotischen Hallenkirche mit reichem Netzgewölbe. Seit 1588 Evangelische Stadtkirche. Prächtige Innenausstattung mit Schnitzaltären („Wimpfener Credo“ und Ehrlich-Orgel).

geöffnet für Besichtigungen:

April bis Oktober

Freitags, Samstags, Sonn- und Feiertags von 10 -12 Uhr und 14 -17 Uhr

Kirchenführungen auf Anfrage beim Pfarramt I (Nord) Te. 07063 313

Ehemaliges Gasthaus "Zur Krone"

Ehemaliges Gasthaus Krone in der Hauptstraße Bad Wimpfen

Ehemaliges Gasthaus "Zur Krone"

In der Hauptstraße 69 befindet sich eins der größten Fachwerkhäuser der Stadt, das ehemalige Gasthaus "Zur Krone", eines der ältesten ständig bewirtschafeten Gasthäuser in Deutschland.

Kreuzigungsgruppe

Kreuzigungsgruppe des Mainzer Bildhauers Hans Backoffen

Kreuzigungsgruppe 

Meisterwerk des Mainzer Bildhauers Hans Backoffen, dem es hier besonders gelingt, die Gefühlswelt der Dargestellten zu vermitteln. Stiftung des Bürgermeisters Hans Koberer (um 1517). - Schutzbau für den witterungsanfälligen Eifeltuff von 1551.

Bügeleisenhaus

Bügeleisenhaus - Badgasse 10

In der Badgasse 10 befindet sich das sog. "Bügeleisenhaus", das schmalste Fachwerkhaus der Stadt.

Fränkischer Fachwerkbau

In der Badgasse 8 befindet sich ein dekorativer fränkischer Fachwerkbau auch das "Schmuckkästchen" genannt.

Alemannischer Fachwerkbau

Alemannischer Fachwerkbau - Hauptstraße 83

In der Hauptstraße 83 befindet sich ein im wesentlichen alemannischer Fachwerkbau (um 1500).

Adlerbrunnen

Der Adlerbrunnen
Repräsentative Brunnenanlage von 1576 an der oberen Straßenkreuzung mit Zugang zum Markt. Symbol der reichsstädtischen Unabhängigkeit ist den Wormser Schlüssel tragende Reichsadler.

Ehemaliges bürgerliches Spital

Ehemaliges bürgerliches Spital
Vor 1230 von den Johannitern gegründet (Steinbau); vor 1250 im Besitz des Heilig-Geist-Ordens. Ende 15. Jh. Trennung in Geistliches und Weltliches Spital („Bürgerspital“ der Reichsstadt Wimpfen).

Alamannisches Fachwerk 15./16. Jh.

Heute: Reichsstädtisches Museum der Stadt Bad Wimpfen.
Im Erdgeschoss: Städtisches Kulturamt mit Galerie der Stadt.

Öffnungszeiten:
ganzjährig geöffnet von
10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr 

Eintrittspreise: 

Erwachsene: 2,50 €
Kurgäste: 2,00 €
Kinder/Schüler (6-16 J.): 1,50 €
Familie: 5,00 €
Schulklassen: 0,50 € p.P.

Führung durch das Museum
Jeden 2. Samstag im Monat, 15.00 Uhr
Erwachsene: 3,00 €

Ehemaliges geistliches Spital

Ehemaliges geistliches Spital
Erster gotischer Kirchenbau Anfang 14. Jh. Johannes d. T. geweiht. Ende 18. Jh. barocker Umbau des Kirchenschiffs mit reich geschmückten mächtigen Pilastern.

Nach Brand 1851 Wohnhaus.

"Riesenhaus"

"Riesenhaus" - Langgasse 15

In der Langgasse 15 zeigt das sog. "Riesenhaus" den Übergang vom alemannischen zum fränkischen Fachwerk.

 

 

Fachwerkensemble

Fachwerkensemble
Die Schafgasse 2 mit der Klostergasse 4, 6, 8, und 9 bieten ein Fachwerkensemble aus dem 16. Jahrhundert mit mitteralterlichem Badehaus(1534).

Stadthaus Ehrenberg

Stadthaus der Herren von Ehrenberg

In der Klostergasse 10 befindet sich das Stadthaus der Herren von Ehrenberg, ein alemannisches Fachwerkhaus aus dem Jahr 1451.

Fränkisches Fachwerkhaus

Fränkisches Fachwerkhaus 

In der Schulstraße 11 befindet sich ein fränkisches Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert.

Katholische Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz

Ehemalige Dominikanerkirche

 

1264 Gründung des Dominikanerklosters; Bau der gotischen Kirche und des Kreuzganges. 1. Hälfte 18. Jh. barocker Umbau. Ehrlich-Orgel. Entwicklung einer bedeutenden Wallfahrt.

Heute kath. Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz; Kloster Hohenstaufen Gymnasium

Für Besichtigungen geöffnet 

täglich von 8- 18 Uhr

Bollwerk

Bollwerk

 

Typisches Artillerierondell des frühen 16. Jhs. Derartige Anlagen waren auch von Albrecht Dürer geplant worden und an besonders bedrohten Wendepunkten der Stadtmauern angebracht.

Stadtgraben

Stadtgraben mit Zwinger und See

Ehemals Biersee, heute Birkensee.

Löwenbrunnen

Löwenbrunnen

 

Brunnenanlage des 16. Jhs., die die unabhängige Reichsstadt an der unteren Straßenkreuzung mit Zugang zum Markt repräsentiert: Stadtwappen und wappentragender Löwe.

Konventhaus

Konventhaus in der Langgasse Bad Wimpfen

Konventhaus

1775 erbauter Kloster- bzw. Krankenflügel des Heilig-Geist-Ordens. Eindrucksvoller Bau des Klassizismus mit dekorativem Ordenswappen in der Langgasse.

Ältestes Haus

Ältestes Haus 

Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten Wohnhäuser in Baden Württemberg. In der Grundsubstanz ein romanischer Wohnbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Ritterstiftskirche

Ritterstiftskirche in Bad Wimpfen im Tal

Heutiger Bau aus dem 10. Jahrhundert (romanisches Westwerk) und dem 13. Jahrhundert (gotisches Langhaus und Chor). Hochgothischer Kreuzgang. Ehemaliges Benediktinerkloster.

www.kloster-bad-wimpfen.de

für Besichtigungen geöffnet von 7.30 - 18 Uhr

Kornelienkirche

Kornelienkirche

Außerhalb der alten Stadtmauer von Bad Wimpfen im Tal. Jetziger Bau von 1476. Im Inneren wertvolle Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert.

Die Talstadt

Ritterstiftskirche St. Peter und Kloster Bad Wimpfen im Tal

Bad Wimpfen im Tal ist der älteste Teil der Stadt. Hier entwickelte sich im 1. und 2. Jahrhundert aus einem römischen Kastell eine der bedeutensten Städte der damaligen Zeit, die wesentlich größer war als die heutige Talstadt.

Die heutigen Reste der Stadtmauer sind mittelalterlichen Ursprungs. Der alte Wehrgang ist nur noch an wenigen Stellen zu erkennen. Ein gotisches Tor an der Neckarseite dessen Spitzbogen mit dem Petrusschlüssel aus dem Erdreich herausragt, war einst der Eingang zum Kloster vom Neckar her. Der Hauptanziehungspunkt der Talstadt ist jedoch die Ritterstiftskirche.

 

 

Stadtführung

...rund ums Jahr

 Bad Wimpfen ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. 

Solebad

Osterbergstraße 16

Besuchen Sie das wohlig warme Solebad in Bad Wimpfen.

Highlights

Kultur

Höhepunkte des Kulturprogramms in Bad Wimpfen