Ausstellungsübersicht: Bad Wimpfen

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Kunstausstellungen

Ausstellungsübersicht

Nachfolgend finden Sie die kommenden Ausstellungen in der Städtischen Galerie im Alten Spital.

30.05.-06.09.2020 | Abstrakte Kompositionen von Susanne Schunn

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird leider keine Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung stattfinden.

 

Abstrakte Kompositionen

von Susanne Schunn

Die Ausstellung „Susanne Schunn. Abstrakte Kompositionen“ in der Städtischen Galerie Bad Wimpfen präsentiert bis zum 6. September 2020 in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim abstrakte Gemälde aus dem reichen künstlerischen Nachlass der aus Siebenbürgen stammenden Malerin Susanne Schunn.

Die Künstlerin wurde 1929 in Kronstadt/Braşov als Tochter einer kunstsinnigen Familie geboren. Der Vater, Heinrich Schunn (1897-1984), hatte an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin studiert und gilt als einer der bedeutendsten siebenbürgischen Landschaftsaquarellisten seiner Generation. Seine Leidenschaft für die Kunst gab er an seine Tochter Susanne und ihren älteren Bruder Heinz (1923-2014), ein ebenso begabter Grafiker, weiter.

Nach früher künstlerischer Anregung durch den Vater erhielt Susanne Schunn Zeichenunterricht bei Hans Mattis-Teutsch, einem der Protagonisten der rumänischen Kunstavantgarde. Danach studierte sie an den Kunstakademien in Bukarest und Klausenburg/Cluj. 1956 beendete sie das Studium mit einer prämierten Diplomarbeit und wurde Mitglied im Verband Bildender Künstler Rumäniens. Bereits während des Studiums beteiligte sich Susanne Schunn an staatlichen und privaten Ausstellungen.

Die vielversprechenden Anfänge einer Künstlerkarriere wurden 1960 abrupt beendet, als Susanne Schunn aufgrund der Verurteilung ihres damaligen Ehemanns, des regimekritischen Autors Hans Bergel, aus politischen Gründen im kommunistischen Rumänien Ausstellungsverbot erhielt. 1965 gelang schließlich die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland zusammen mit den drei noch minderjährigen Kindern. München wurde von nun an ihre Wahlheimat, wo die Künstlerin nochmals ein Studium an der Kunstakademie absolvierte und daraufhin als Kunsterzieherin an einem Gymnasium arbeitete. 1972 bis 1980 war sie Mitglied der Künstlergilde Esslingen. Ihre Grafiken und Gemälde wurden in der Folgezeit in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.

Die 2016 verstorbene Malerin hat ein vielschichtiges Werk hinterlassen, in dem sie sich souverän zwischen gegenständlichen und abstrakten Positionen bewegte. In ihrem Spätwerk von etwa 1990 bis 2005 bediente sie sich immer stärker abstrakter Ausdrucksweisen, wovon die Gemälde in dieser Ausstellung erzählen. Oft schimmert das Schema einer geometrischen, auch dreidimensionalen Gliederung in diesen Bildern durch, doch schon im nächsten Augenblick bewirkt die Verschmelzung von Rationalem und Mystischem eine Spannung, die von Bild zu Bild das Betrachten zu einer fesselnden Entdeckungsreise macht.

Die ausgestellten Werke sind Teil einer umfangreichen Schenkung von 630 Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Gouachen aus allen Schaffensphasen der Künstlerin von 1943 bis 2005, die als künstlerisches Vermächtnis Susanne Schunns in der Sammlung des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim bewahrt werden. 

Die Ausstellung kann von 31. Mai bis 06. September, täglich von 10-12 Uhr und 14-17 Uhr, in der Städtischen Galerie besucht werden.

20.09.-15.11.2020 | Querfeldein von Thomas Heger

Vernissage am Sonntag, 20. September 2020 um 11:30 Uhr

 

Querfeldein

Malerei und Klein-Skulptur

Unter dem Titel „querfeldein“ zeigt die Städtischen Galerie Bad Wimpfen von 20. September bis 15. November 2020 Arbeiten des Stuttgarter Künstlers Thomas Heger. Hegers Malerei ist flächig angesetzt und starkfarbig. Er spielt mit Farbe, Form und Sinnbildern. Auf den ersten Blick auffallend ist ein starker Kontrast von abstrakt wirkenden Elementen und real wirkender Figuration. Passanten aus städtischem Kontext wandern „querfeldein“ durch Streifen und grün gefleckte Areale. Einmal stehen sie für den Stadtraum, das andere Mal für Landschaftsstrukturen. Manchmal erkennt man im Hintergrund Silhouetten von Gläser. Ist es vielleicht doch keine Landschaft?

Heger arbeitet mit dem Anschein des Objektiven, führt aber dann den Betrachter durch einen Garten der Illusionen. Ein soeben erfasstes Bild erweist sich im nächsten Moment als Täuschung und weist dem Gegenüber auf eine imaginäre Welt. Alles erinnert uns an die uns bekannte Welt, entspringt aber der Imagination. (so die Bildserie „Erdachter Ort“) Es ist der Schein, dem wir erliegen. Seine Malereien auf Papier wirken spontan und frisch und kontrastieren die Figuren mit überdimensionalen Gewächsen. Wir fühlen uns erinnert an „Alice in wonderland“, die auch ständig auf Neues trifft.

Einen besonderen Reiz haben auch seine Kleinskulpturen aus handelsüblicher Seife. Daraus schnitzt Heger filigrane Skulpturen, die alle das Thema Wasser haben. Da gibt es Badende, Waschbecken bis hin zu Flüssen und Seen.
Mache dieser Objekte wurden auch in Bronze abgegossen uns trotzen so ihrer Verwendung! Das was die Seife darstellt, löst sie am Ende auch auf - das Wasser!

Eine Schau, die sich lohnt zu besuchen, da es viel zu sehen und entdecken gibt.

Die Vernissage findet am 20. September um 11:30 Uhr in der Städtischen Galerie statt und wird von Bürgermeister Claus Brechter eröffnet. Petra Mostbacher-Dix führt die Besucher in die Thematik der Ausstellung ein, musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Waldemar Benke an der Gitarre. Der Künstler wird vor Ort sein. Aufgrund der Corona-Pandemie bitten wir um vorherige Anmeldung zur Vernissage, da die verfügbaren Plätze begrenzt sind. Anmeldungen an Selina Hörnle: 07063 9332507, E-Mail schreiben).

    Februar-April 2021 | Titel von Bronislava von Podewils

    Vernissage am Sonntag, xx. Februar 2021 um 11:30 Uhr

      08.05-27.06.2021 | Zusammenspiel von Anna Schaberick

      Vernissage am Samstag, 08. Mai 2021 um 18:00 Uhr

        17.07.-06.09.2021 | Jedem Ding (...) ihr Dong! mit Konstantin Voit

        Ausstellungseröffnung am Samstag, 17. Juli 2021 um 18:00 Uhr

        Künstlerbewerbungen

        Das Kulturamt der Stadt Bad Wimpfen ist immer auf der Suche nach Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Arbeit in der Städtischen Galerie ausstellen möchten. Eingehende Bewerbungen werden gesammelt und in regelmäßigen Abständen einem Gremium vorgelegt, das nach Sichtung des künslerischen Lebenslaufs und den Arbeiten über eine mögliche Zusammenarbeit entscheidet. 

        Wir bitten Hobbykünstler davon abzusehen, uns unaufgefordert Bewerbungen zukommen zu lassen, sondern sich im Vorfeld mit uns in Verbindung zu setzen.

        Interessenten laden wir herzlich zu einem Besuch in unsere Galerie ein, sich vor Ort einen Eindruck von den Räumlichkeiten und den baulichen Besonderheiten zu verschaffen. Ihre Fragen zu unseren Ausstellungsbedingungen beantworten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch, wir bitten hierzu um vorherige Terminvereinbarung.

        Auf Anfrage lassen wir Ihnen die Ausstellungsbedingungen gerne zukommen.

        Künstleranfragen und Bewerbungen richten Sie bitte an

        Selina Hörnle
        Burgviertel 23
        74206 Bad Wimpfen
        Telefonnummer: 07063 93225-07
        E-Mail schreiben

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